Feb 09

Die Metatags werden im Head-Element des HTML Codes integriert und umschreiben den Seiteninhalt, ähnlich wie ein Inhaltsverzeichnis ein Buch. Sie dienen aber auch der Suchmaschinenoptimierung, wenn man sie richtig einsetzt.

Es ist noch nicht all zulange her, dass die Metatags für SEO missbraucht wurden. So hatten Websitebetreiber duzende von Keywords integriert um so bei den Suchmaschinen möglichst weit vorne zu erscheinen. Dies funktioniert heute nicht mehr und trotzdem haben die Metatags immer noch ihre Daseinsberechtigung. Weshalb? Und wie man sie einsetz erfahren Sie hier im Video.

Wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert und auf was geachtet werden sollte, habe ich in einer Serie von Posts aufgezeigt. Hier die Themen der Posts.

Generelle Info
1.) Indexierung, 2.) Was Google sieht, 3.) Keywords richtig wählen
Onpage Optimierung
4.) Title Tag, 5.) Metatags, 6.) Seiteninhalt, 7.) Hürden für Google
Offpage Optimierung
8.) PageRank, 9.) Linktext, 10.) Link-Technik, 11.) Inhalt der Linkseite

Auf was setzt Ihr bei der Integration der Metatags? Bring’s noch was oder tragen sie zur Optimierung nichts mehr bei?

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Feb 08

teenagerAmerikanische Teenies haben kein Interesse mehr an Blogs. Und mit Mikroblogging-Diensten können sie grad auch nichts anfangen. Das geht aus einer Studie des Pew Research Center hervor. Blogs sind für US-Jugendliche definitv Geschichte. 2006 waren noch 28 Prozent der Teenager für diese Publikationsform zu begeistern – letztes Jahr waren es nur noch schlappe 14 Prozent. Bei Twitter bahnt sich etwas Ähnliches an. Der Microbloggingdienst spielt für sie keine Rolle, nur 8 Prozent beschäftigen sich damit.

Dass die Teenies nicht mehr Bloggen wollen, bedeutet aber nicht, dass sie ihre Meinung nicht im Web preisgeben. Sie tun das einfach nur noch auf den sozialen Netzwerken. 86 Prozent aller Teenager, die auf Facebook und Co. aktiv sind, kommentieren dort auch die Aktivitäten ihrer Freunde, 83 Prozent hinterlassen ab und zu einen Kommentar unter Fotos.

Bei den Erwachsenen schaut es anders aus. Ein Fünftel von ihnen nutzt Twitter. 26 Prozent der Erwachsenen kommentieren online, 30 Prozent teilt über soziale Netzwerke oder Bookmarking-Dienste im Netz Inhalte mit Freunde, Bekannten und Interessenten. 73 Prozent der Erwachsenen haben ein Profil bei Facebook, nur 14 Prozent sind auf der Geschäftsplattform LinkedIn unterwegs. Mehr als 50 Prozent geben an, mehr als zwei Profile in Social Networks zu haben.

Eine Studie die wieder mal beweist, dass Teenies lieber konsumieren, statt produzieren. Und wenn sie produzieren dann nur etwas was sie ins helle Licht stellt. Bei den Erwachsenen ist es anders. Auch die konsumieren gerne, aber produzieren auch selber gerne etwas und sind auch daran interessiert, was andere über diverse Themen denken. Zwar ist der Anteil Blogger unter den jungen Erwachsenen auch ein bisschen gesunken, meine Wahrnehmung ist jedoch eine andere.

Und: Ich vestehe nicht ganz, warum so wenig Studenten auf Twitter sind. Ist der Platz zu beschränkt, um sich auszutauschen? Gerade während der Studienzeit kann so einen Plattform durchaus nützlich sein, um Kontakte für das bevorstehende Berufsleben zu knüpfen.

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Feb 05

BMWHireKaum eine Website kommt in der heutigen Zeit ohne Webvideos aus. Ganz spannend ist auch, welche Fortschritte die Werbetreibenden machen: WEB-TV und Online-Clips verändern die Kommunikation zwischen Menschen und Marken.

Jede Minute werden 20 Stunden Video auf Youtube geladen. Den Grossteil machen da zwar private Videos aus. Doch auch immer mehr Unternehmen nutzen Youtube für Marketingzwecke. Über 100 deutsche Firmen haben im vergangenen Jahr Markenfernsehen ins Netz gestellt.

Web-Videos von Unternehmen vermitteln nicht nur Information, sondern dienen auch dazu, Emotionen zu wecken, Stimmungen zu schaffen und die Marke zu stärken.

Die Autoindustrie ist da schon ganz weit voraus.  Bekannt sind die acht aufwändigen Kurzfilme aus der Reihe “The Hire“,  wo Madonna und Marilyn Manson mitspielen. Später gabs dann BMW TV. Doch nicht nur grosse Produktionen erfüllen ihren Zweck. Es kommt nämlich nicht auf die Perfektion an, sondern auf die Glaubwürdigkeit.

Etwas darf man aber nicht vergessen: Die Webvideos sind auch den Launen der User unterworfen. So startete die Doku-Soap “Candygirls” über MySpace im 2008. Anfangs schauten über 180′000 zu. In der zweiten Staffel waren es dann noch weniger als 30′000.

Anhaltender Beliebtheit erfreut sich hingegen die Doku-Soap „Pietshow“ von StudiVZ mit inzwischen 35 Folgen, die von der Ufa-Tochter Grundy produziert und in Kooperation mit der Telekom-Tochter „3min“ erscheint. Schon nach 12 Folgen gab es über 2.5 Millionen Klicks. Und darum jetzt auch schon eine zweite Staffel.

Videos wirken übrigens noch effektiver, wenn bei virale Effekte ins Spiel kommen, die Clips also so beliebt sind, dass sie von Fans spontan verbreitet werden. Filmchen wie der Roller-Baby-Clip von Evian oder die “Walk-in Fridge”-Serie von Heineken werden dann plötzlich Millionen Mal angeschaut. Es gibt für Werbetreibenden kaum eine günstigere Art, so viele Leute zu erreichen. Aber die Idee muss gut sein.

Gehören Videos heute einfach dazu? Wo sind Videos unerwünscht?

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Feb 04

Seit Amazon.com damit begonnen hat, ihre Kunden die gekauften Bücher rezensieren zu lassen, wird diese Art des Erfahrungsmarketings zunehmend in Online Shops eingesetzt. Sind diese Bewertungen für einen potentiellen Käufer wirklich wichtig? Wo sind die Haken an diesem System?

Gerade gestern habe ich mich über einen geplanten Hardwarekauf informiert, in dem ich mich auf der Produkteseite eines Onlineshops über die technischen Daten und den Preis schlau gemacht habe. Da mir noch einige Angaben fehlten, habe ich kurz die “Twittergemeinde” befragt, ob jemand das Gerät im Einsatz hat und ob er damit zufrieden ist. Als Antwort darauf bekam ich den Hinweis, ich solle doch mal die Bewertungen bei ebendiesem Online-Shop anschauen.

Ah ja, als ich den Antworttweet gelesen hatte, war es mir auch wieder klar. Genau diese Bewertungen sind etwas, an das ich gar nie denke. In diesem Fall waren sie auch nicht besonders hilfreich, aber hätte ja sein können. Mich würde mal interessieren, ob diese Bewertungen im allgemeinen von den Usern übersehen werden oder ob das an mir liegt. Irgendwie suche ich auf einer Site eines Händlers gar nicht nach Erfahrungen von den Kunden oder mein Unterbewusstsein vertraut meinen “Freunden” aus den Social Networks oder dem realen Freundeskreis mehr, als den Bewertungen auf der Händlersite.

Das gleiche gilt für das Thema Bewertungen abgeben. Wenn ich von einem Bekannten gefragt werde, wie mir denn dieses oder jenes Produkt gefällt, gebe ich gerne meine Meinung preis. Wenn ich z. B. ein Buch bei Amazon gekauft und gelesen habe, komme ich Wochen nach dem Kauf aber nicht mehr auf die Idee, ich könnte ja noch eine Rezension darüber schreiben. Es würde vielleicht anders sein, wenn ich vom Verkäufer eine Erinnerung bekommen würde.

Wie handhabt ihr diese Sache? Habt ihr schon mal eine Bewertung geschrieben? Macht ihr das regelmässig, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt? Beachtet ihr Bewertungen? Mich würde Interessieren, ob ich da ein Einzelfall bin.

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Feb 03

farmvilleImmer wieder bekomme ich Anfragen von Freunden doch endlich bei Farmville, Mafia Wars und anderen Games auf Facebook mitzumachen. “Du brauchst gar nicht spielen, aber ich krieg Punkte wenn Du die Einladung annimmst”. Und dann nimmt das Unheil für viele seinen Lauf.

Denn oft werden die User, welche ob der vielen Bettelei weich werden, schnell mit dem Virus infiziert. Nur mal gucken was das denn für ein Game ist. Schon ist es um sie geschehen. So unverständlich es für die einen ist, so unverzichtbar ist es für die Aktiven.

Auf Farmville gibt es rund 65 Millionen Landwirte, ca. 26 Millionen davon füttern täglich bis zu 2 Stunden Kühe, zupfen Unkraut und killen die Maulwurfplage, die die Ernte zu vernichten droht. Doch woher kommt diese Begeisterung für das virtuelle Landleben oder den Aufstieg in die Elite der Mafia?

Die Freunde als Konkurrenz und der belohnte Fleiss
Allen Spielen gemein, ist der einfache Einstieg. Die ersten Aufgaben kann man schnell in der Kaffepause im Büro erledigen, doch das ist ebenso schnell vorbei. Immer schwieriger wird es das nächste Level zu erreichen und besser als der Nachbarsbauer unter seinen Freunden zu sein, so werden Stunden in zweistelliger Millionenhöhe online verbraten. Wer seine Games vernachlässigt kommt kein Stück weiter und durch die ständige Beschallung in den Statusmeldungen, dauernde Geschenke und Anfragen zur Aushilfe halten die Spieler gegenseitig bei der Stange. Eine moderne Version der alten Drückerkolonne, die der Oma immer wieder Abos angedreht hat. Der Umut bei den Genervten macht sich in Antigruppen bereits breit: “Schick mir noch eine Farmville Einladung und ich fackel deine Farm ab!!”

Viel schneller gehts mit Geld – echtem von der Kreditkarte
Natürlich kann man theoretisch die ganzen Spiele einfach mit Fleiss durchspielen, die Chance zum weltklasse Bauern oder Don Corleone zu werden ist aber ebenso gering wie zeitintensiv. Und die anderen ziehen davon, weil sie mit harter Währung dauernd tolle Sachen dazukaufen, wie Traktoren oder Maschinengewehre.
Farmville Cash pay for Credits with real money
So bekommt das Wort Cash Cow beim Hof bewirtschaften eine ganz neue Bedeutung. Auch wenn für viele unverständlich, das Konzept geht auf. Im Monat bezahlen mehr als eine Millionen Nutzer nur bei Farmville durchschnittlich 5 USD um sich tolle neue Sachen zu kaufen.  Das heisst für den Hersteller Zynga stattliche 60 Millionen USD – und Farmville ist nur eines von momentan 19 Spielen auf Facebook. Ausserdem lässt Zynga sich die Spiele noch per Werbung finanzieren und bietet Spiele ebenfalls auf Myspace, Yahoo, Friendster, Bebo, Tagged und dem iPhone an.

Milliardenmarkt und kein Ende abzusehen
Die ganze Branche zu denen auch Anbieter aus Europa gehören (z.B. Bigpoint in Deutschland)
machte 2009 einen geschätzten Umsatz von 1 Milliarde USD.

Warum bin ich eigentlich nicht auf die Idee gekommen?

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Feb 02

Bei der On-Page Suchmaschinenoptimierung gibt es verschiedene Faktoren auf die geachtet werden sollte. Meines Erachtens nach spielt aber das Title Tag die Hauptrolle.

Oft verspielt man sich durch die falsche Wahl des Title Tags ein schönes Stück der Suchmaschinenoptimierung. Auf was ich hierbei achte und wo’s überall angezeigt wird, erfahrt Ihr im Video.

Wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert und auf was geachtet werden sollte, habe ich in einer Serie von Posts aufgezeigt. Hier die Themen der Posts.

Generelle Info
1.) Indexierung, 2.) Was Google sieht, 3.) Keywords richtig wählen
Onpage Optimierung
4.) Title Tag, 5.) Metatags, 6.) Seiteninhalt, 7.) Hürden für Google
Offpage Optimierung
8.) PageRank, 9.) Linktext, 10.) Link-Technik, 11.) Inhalt der Linkseite

Achtet Ihr bei SEO auf das Title Tag?

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Feb 01

Google sucht sozial

Google | Autor: Christina Schmid 1 Kommentar »

social searchLetztes Jahr startete Google in seinen Labs mit einem neuen Experiment: Social Search. Sinn und Zweck davon ist, den Inhalten von Friends mehr Gewicht zu verleihen. Einem Eintrag im offiziellen Google Blog ist nun zu entnehmen, dass das Experiment in die freie Wildbahn entlassen wurde. Doch was ist jetzt anders?

An der Google-Suche selbst nichts. Hat jemand aber in seinem Google-Profil andere Accounts, etwa bei FriendFeed oder Twitter, eingetragen, sucht Google zusätzlich gezielt nach Inhalten von Kontakten, die er dort hat. Sie werden in den Suchresultaten am Ende der Seite speziell hervorgehoben.

Die soziale Suche hat Google auch bei der Bildsuche integriert. So soll eine neue Form des Suchens in Anlehnung an das soziale Netzwerken und die zukünftigen Entwicklungen im Web geschaffen werden. User, die das Feature nutzen und nach Bildern suchen, bekommen zuerst passende Bilder von Mitgliedern ihres „Social Circle“ angezeigt. Dabei handelt es sich um Bilder, die Freunde auf Websites wie Picasa oder flickr hochgeladen haben.

Neue Menüpunkte – „My Social circle“ und „My social content“ – führen direkt zu den Inhalten von Freunden, zeigen aber auch das Netzwerk dahinter und die Themen, über die sich der User darin austauscht.

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Jan 29

twitter-jobTwitter wird immer mehr zum besten Kumpel vieler Jobsuchender. Die immense potentielle Reichweite eines Tweets können E-Mail, Jobplattformen und selbst Facebook nie aufbringen. Es gibt praktisch keine Zielgruppe, die man auf Twitter nicht findet – ein Nutzen, den sowohl Personalvermittler wie auch Jobsuchende erkannt haben.

Im Dezember 2009 waren über 340′000 Jobs auf Twitter gelistet. Die intuitive Bedienbarkeit, die Verfügbarkeit, sowie der Umfang des Angebots spielen für den einzelnen User eine grosse Rolle. Klassische Jobportale sehen Twitter nicht als Konkurrenz, sondern einfach als Ergänzung zum eigenen Angebot.

Monster Worldwide integriert seinen neugestalteten Internetauftritt mit Facebook, Twitter und Youtube. So können auch Nutzer ausserhalb der eigenen Plattform erreicht und virale Verbreitungseffekte gezielt genutzt werden.

Auch im Job Monitoring tut sich was. TwitJobSearch hat zusammen mit JobDeck ein neues Tool herausgebracht. Dieses durchsucht Twitter nach Jobpostings und beachtet dabei den Kontext bestimmter Schlüsselbegriffe. Grosse Marken wie Adidas oder KFC nutzen Jobdeck zur Ausschreibung von offenen Stellen. Gegen Bezahlung erscheinen ihre Angebote in den Suchresultaten weiter oben.

WorkDigital, die Firma hinter TwitJobSearch, ist selbst überrascht, welch grossen Anklang die Jobsuche und –anwendung auf Twitter gefunden habe. Der Chef von Zillow.com hat schon drei neue Mitarbeiter via Twitter gefunden, darunter auch den aktuellen Marketingchef.

Übrigens: Unsere Jobs vertwittern wir hier.

Nun bin ich aber gespannt. Habt ihr auch schon Jobs via Twitter ausgeschrieben? Wer von euch hat einen neuen Job via Twitter gefunden?

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Jan 28

Wie in der “Business Week“, unter Berufung auf zwei mit der Sache vertrauten Personen, zu lesen ist, schmieden die beiden Erzrivalen Microsoft und Apple einen Pakt gegen den führenden Suchmaschinenanbieter Google. Wo liegen wohl die Gründe dafür, dass sich die beiden Big Player des Computermarktes auf einmal so lieb haben?

Seit einigen Wochen führen Apple und Microsoft Verhandlungen in denen es darum geht, dass Apple Microsofts Suchmaschine Bing zum Standard auf dem iPhone macht. Auch über die Integration von Bing in Apples Browser (Safari) für Desktop-Computer und Laptops soll verhandelt werden. Das würde dazu führen, dass der iPhone-Nutzer oder Mac User nur über eine Änderung der Einstellungen auf die Google Suche wechseln könnte. Erfahrungsgemäss nutzt der durchschnittliche User die Suchmaschine, die ihm von der Software vorgegeben wird. Das verhält sich gleich wie die Wahl des Browsers. Wenn ein Internet Explorer vorinstalliert ist, wir dieser in der Regel auch verwendet.

Im Moment nutzen die mobilen User auf ihren Handys zu 86% Google und nur zu 11% Bing für ihre Recherchen.

Wo liegen die Ziele dieser Koalition?

Ganz klar verfolgen beide Partner dieses Pakts verschiedene Ziele. Bei Microsoft (MS) liegt der Grund ganz klar in der Stärkung ihrer neuen Suchmaschine Bing. MS hat in den letzten Monaten ziemlich in die Suchmaschine investiert und zahlreiche Neuerungen implementiert. Dennoch führt Bing ein ziemliches Schattendasein neben Google. Mit der Nutzung der jeweiligen Suchmaschine sind natürlich auch immer die Werbeeinahmen direkt damit verbunden, um die es schlussendlich bei Microsoft geht.

Obwohl Apple keine eigene Suchmaschine anbietet, stehen die Werbeeinahmen bei Apple sicherlich auch nicht gerade im Hintergrund. Bloomberg hatte sich auch schon dahingehend geäussert, dass Apple nach Mitteln und Wegen sucht, auf den iPhones Werbung plazieren zu können. Obwohl Googles Smartphone “Nexus One” das iPhone direkt konkurrenziert, denke ich nicht, dass dies der Grund ist, dass sich Apple mit MS verbündet. Immerhin ist MS auf dem Handymarkt mit Windows Mobile auch sehr aktiv.

Ich persönlich glaube noch nicht so richtig daran, dass sich die beiden Konzerne, jetzt auf einmal, ganz fest lieb haben. Es würde mich auch nicht wundern, wenn Apple plötzlich mit Google eine Koalition eingeht. Immerhin würden sie von der Philosophie her besser harmonieren und letztlich entscheidet auch immer das liebe Geld. Wie seht ihr die Sache? Freue mich auf eine spannende Diskussion.

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Jan 27

iPad, iSlate, iTablet - Apple stellt das Tablet vorDas Wichtigste, das ich jemals getan habe” – so zitiert TechCrunch den Apple Chef Steve Jobs zum Thema des neuesten Apple Rechners, das heute in San Francisco vorgestellt wird. Zu den Details hüllte sich Jobs im Vorfeld wie immer in Schweigen.

Das fängt schon beim Design an. Tausende Bilder kursieren im Netz, wie es denn wohl aussehen wird und über die Ausstattung gibt es ebenso zahlreiche Gerüchte. Was davon Hand und Fuss hat werden wir heute Abend erfahren. Und danach heisst es wieder warten.

Heute gezeigt, ab März verfügbar, harte Konkurrenz
Der Grund für die ungewohnt frühe Vorstellung eines neuen Produktes ist sehr simpel: Die CES in Las Vegas – das grosse Event der Unterhaltselektronik – war schon am 7. – 10. Januar. Dort zeigte auch die Konkurrenz ihre Muskeln. Der lang erwartete QUE proReader von Plastic Logic wurde schon gezeigt: “Designed for the way you do business” prahlt man stolz. Auch der Skiff, entwickelt von Hearst wurde schon enthüllt und beeindruckt mit 11,5 Zoll Display. Doch der Clou am Gerät ist jedoch nicht die Grösse, sondern die Display Technologie: Ein flexibles, biegsames TFT auf Edelstahl Folie – Glasbruch ausgeschlossen.

Was könnte Apple dagegen setzen?
Was es genau kann weiss noch keiner, aber hier ein paar Vermutungen: Bluetooth und WLAN sind so gut wie sicher, es wird ein echtes Mobilgerät sein. Das OLED Display hingegen ist unwahrscheinlich, denn in der zu erwartenden Grösse von 10 – 11 Zoll würde dieses alleine 400 US Dollar verschlingen. USB wird es wohl auch geben, um Foto- / Videokameras und Speichersticks anzuschliessen. Festplatte oder SSD (Solid State Drive), Intel oder ARM Prozessor, alles noch völlig spekulativ.

Denkbar ist auch eine G3 Anbindung, um das Tablet über Mobilfunkanbieter zu vertreiben und durch die Handyverträge sponsern zu lassen – ein naheliegendes Konzept bei einem Preis von wohl über 1000 US Dollar.

Spannend auch das Betriebssystem
Statt Apples OSX ist eine modifizierte Version des iPhone Betriebssystems zu erwarten, schon aus dem Grund der besseren Unterstützung von Fingergesten und Multitouch Funktionalität – Bedienung mit zwei oder mehr Fingern gleichzeitig.

Ich bin jedenfalls äusserst gespannt was da kommt. Denn Erfolg wird es bei dem Preis nur haben, wenn es wirklich anders ist als die anderen – und zwar nicht nur im Design. Denn auf dem heiss umkämpften Markt der kleinen Netbooks und Handhelds werden die Apple Jünger, die Steve einfach alles abkaufen, nicht reichen.

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